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© Rainer Stumpf
Die Quittung
Lydia stand an der Tür des langsamer werdenden Vorortzuges
und bewunderte die vorbeigleitende Landschaft. Die Spätsom-
mersonne schien auf die malerisch blühende Heide. Kiefern
und Birken huschten vorbei. Ein Sägewerk kam ins Blickfeld,
riesige Holzstapel, dann ein Getreidesilo.
Gestern Abend hatte Lydia über den Agentensender eine Nach-
richt erhalten. "Morgen dringend zu Leo!" hatte es nur lako-
nisch geheißen, aber das war ein Befehl. Er galt auch für
Nikolai, den sie neben Leo - den Chef - persönlich kannte.
Jedenfalls mußte etwas Bewegendes passiert sein, sonst wären
sie nicht so kurzfristig herbeigepfiffen worden. Ob Nikolai
sie am Bahnhof erwarten würde?
Der Zug näherte sich der Bahnstation des kleinen Heidedor-
fes. Hinter einer hölzernen Verladeplattform, auf der Milch-
kannen standen, begann der Bahnsteig, und da stand auch Ni-
kolai, mit Kamera, Sonnenbrille und Sommerhut, auf Tourist
getrimmt, obwohl er das nicht nötig gehabt hätte. Er war
auch ohne Maskerade unauffällig, ein Durchschnittsmensch,
ohne markante Profile, aber der ideale Spion, wenigstens
äußerlich. Er hatte Lydia erspäht und winkte ihr zu. Selbst
diese Bewegung wirkte ruhig und überlegt, ja verhalten.
Preßluft zischte, noch ein Ruck, der Zug stand.
"Salzbach ... Salzbach!" rief der Schaffner.
Die Andeutung eines Lächelns flog über Nikolai's Gesicht,
als Lydia vorsichtig die Trittbrettstufen hinabstieg. Er
ging ihr langsam entgegen. Die Sonne ließ ihr langes, dunk-
les Haar in einem tiefen Rot aufglühen.
"Mein Gott ... sie sieht gut aus", dachte Nikolai. "Warum
ist sie eigentlich noch ledig? Sie ist doch immerhin schon
um die dreißig. Und dann diese schlanke Figur, trotz ihres
vielen Naschens. Wenn ich noch ledig wäre ..." Nachdenklich
blieb er stehen.
Lydia reichte Nikolai die Hand. "Hallo, Nikolai - auch zum
Rapport?" Sie lachte.
"Muß ich ja ... hier, für dich." Nikolai reichte ihr ein
Konfekt, daß sie besonders gern mochte.
"Notverpflegung, was? ... Danke Niko ... lieb von dir."
Sie machte das Päckchen auf und probierte. "Bist du mit dem
Auto hier?" fragte sie.
"Ja", sagte Nikolai, nahm den Sommerhut ab und wischte
sich mit dem Taschentuch über die Stirn.
"Wollen wir zu Fuß gehen?" fragte Lydia. "So weit ist es
ja nicht. Und dann das Wetter ..." Sie schaute lächelnd nach
oben, breitete die Arme aus und drehte sich um sich selbst.
"O.K.", sagte Nikolai. Er war der einsilbigste Mensch, den
Lydia kannte. Man mußte sich anstrengen, ihm irgendwelche
Äußerungen zu entlocken.
Sie gingen los. Vor dem kleinen, hölzernen Bahnhofsgebäude
stand der Dorfpolizist an seinen alten Streifenwagen gelehnt
und studierte voller Hingabe ein Schriftstück.
"Sieh mal Niko, der Grüne da. Er übersieht uns geflissent-
lich. Ob der etwas ahnt?" Lydia sah etwas ratlos aus.
"Keine Ahnung."
"Ach, ich sehe wohl Gespenster ... der kann uns gar nicht
kennen", meinte Lydia und winkte ab. Sie waren an dem Poli-
zisten vorbei und konnten darum nicht sehen, daß er ihnen
jetzt ganz offensichtlich nachsah und wissend lächelte.
"Hat unser Boß dich eigentlich inzwischen bezahlt, Niko?"
fragte Lydia.
"Geld von Leo? - Keinen Pfennig!"
"Aber du hast doch sicher Ausgaben für die Gruppe. Wovon
bezahlst du das denn?" Lydia sah ihn interessiert an.
"Na, von meinem Postbeamtengehalt. Darum bin ich jetzt
auch pleite."
"Und wann bläst du dem Fiesling mal den Marsch?"
"Gleich. - Sobald wir da sind. Ich habe herausgefunden,
daß er spielt. Rate mal, mit welchem Geld", sagte Nikolai
wütend.
Sie gingen über den Dorfplatz, in dessen Mitte ein gewal-
tiger Kastanienbaum stand. An seinen doppelten Stamm gelehnt,
lud eine Bank zum Ausruhen ein, eingefriedet von einer nie-
drigen Felssteinmauer. Hoch über der Bank hing, an einem
hölzernen Querbalken zwischen den Stämmen, eine bronzene
Glocke. Abgesehen von den Hammerschlägen aus der nahen Dorf-
schmiede, war hier ein Ort der Ruhe und Besinnung.
"Komm, Niko, gönnen wir uns noch eine kleine Pause, setzen
wir uns." Lydia lief ein paar Schritte voraus uns setzte
sich.
"Du weißt doch, daß er gar nicht Leo heißt, daß das nur
sein Deckname ist?" Nikolai ließ sich neben Lydia nieder.
"Ja, ich weiß", sagte Lydia. "Horst Katzer heißt er. Der
Name paßt überhaupt nicht zu ihm. Ich finde er sieht aus,
wie ein kleiner, fetter, französischer Kunstmaler. Schon
wegen seinem langen, gezwirbelten Spitzbart und der großen
Nase. Auch die Baskenmütze ... typisch französisch. Er malt
ja sogar ganz leidlich." Lydia sah sinnierend vor sich hin.
Nikolai stand auf und ging ein paar Schritte. "Du kannst
das Kind ruhig beim Namen nennen: Er ist fies, egoistisch
und unbeherrscht. Hast du mal seinen unsteten Blick beobach-
tet? Stechend, wie ein Kaktus. Er kann einen nur eine halbe
Sekunde ansehen." Nikolai setzte sich wieder.
"Ist ja auch kein Wunder, bei seinem Gewissen", sagte Ly-
dia. "Die Dorfbewohner meiden ihn wie die Pest."
"Richtig, die hält er für geistig minderbemittelt." sagte
Nikolai. "Aber das hat auch seine Vorteile. So kann er einen
Sicherheitsabstand halten, ohne daß es auffällt." Nikolai
wurde direkt redselig.
Lydia nickte bestätigend. "Und durch seine Stellung in der
Organisation hat er Macht in die Hand bekommen, die er hier
nicht ausspielen kann. Das läßt er dann alles an uns aus."
"Nicht mehr lange." Nikolai erhob sich wieder. "Wollen wir
weiter?"
"Gut!" Lydia stand ebenfalls auf und reckte sich. "Auf, in
die Höhle des Löwen."
Der kleine Ort gruppierte sich um den Dorfplatz, und als
sie am Haus des Tierarztes vorbei waren, hatten sie den Rand
des Dorfes erreicht. Hier wohnte Leo in einem flachen Holz-
haus, inmitten eines kleinen Kiefernwäldchens. Das Haus wirk-
te abweisend, weil einige Schlagläden vor den Fenstern ge-
schlossen waren. Vor den übrigen Fenstern waren die verbli-
chenen, gelblichen Vorhänge zugezogen. In der Tür stand Leo,
alias Horst Katzer.
"Das kann auch langsam Zeit werden! Wo bleibt ihr denn!?"
Leo's erste Worte klangen schon beißend. Um seine eingebil-
dete Autorität zu unterstreichen, hatte er seine Hände in
die Hüften gestemmt.
Lydia sagte mit nachsichtiger Stimme: "Man hat uns keine
Uhrzeit vorgegeben, Leo", und dann vorwurfsvoll, "guten Tag!"
"Laß uns rein, oder sollen wir uns auf dem Dorfplatz unter-
halten?" Nikolai schob Leo zur Seite und ging hinein; Lydia
folgte ihm.
Gleich hinter der Haustür begann das Maleratelier, das den
größten Teil des Hauses einnahm. Den Kopf angriffslustig
vorgereckt, ging Nikolai mit schnellen Schritten bis in die
Mitte des großen, hellen Raumes und blieb zwischen drei
Staffeleien stehen, auf die er geringschätzige Blicke warf.
Der Dielenfußboden war mit Ölfarben bekleckert. Lydia ging
an den Wänden entlang und betrachtete die Gemälde, die hier
hingen. Weil sie ahnte, was jetzt kommen würde, blieb sie
vor einem Bild stehen und beugte sich mit gespieltem Inter-
esse vor. Dann trat sie zwei Schritte zurück und legte den
Kopf von einer Seite auf die andere.
Nikolai kam zur Sache: "Hast du mein Geld parat, Leo?"
"Was für Geld?" tat Leo unschuldig.
"Du weißt genau, was ich meine ... die Südamerika-Sache.
Ich habe enorme Ausgaben gehabt, und vor sechs Wochen habe
ich den Auftrag abgeschlossen. Also - was ist?"
"Nichts ist!" Leo trat an ein Fenster und lugte vorsichtig
zwischen den Vorhängen nach draußen. "Von Abschluß kann ja
wohl keine Rede sein."
Lydia drehte sich um. Ihr Gesicht hatte sich vor Zorn ge-
rötet, und ihre Stimme bebte, als sie Partei für Nikolai er-
griff: "Du lügst, Leo! ... Niko hat dir die verlangte Liste
in meinem Beisein übergeben, und damit war sein Auftrag er-
ledigt. Vollständig. Jetzt bezahl ihn auch!" Ihre Augen fun-
kelten.
Leo flüsterte fast: "Seid ihr verrückt?" Unsicher ging er
einen Schritt zurück. "Das ist ein Komplott. Wenn ich das
nach Moskau melde, seid ihr geliefert. Die fackeln nicht
lange. - Nikolai hat noch nie einen Auftrag zu meiner Zufrie-
denheit ausgeführt. Ihr steckt unter einer Decke. Das werdet
ihr noch bereuen, und ... !"
"Leo!" Lydia war kreideweiß geworden. "Noch ein Wort ..."
"Was dann?" Leo lächelte überlegen.
Lydia ballte ihre Hände zu Fäusten und sah mit hilflosem
Blick zu Nikolai hinüber.
"Ich gehe jetzt zum Funktreff", sagte Leo. "In zwanzig Mi-
nuten bin ich zurück. Dann gibt's neue Order!"
"Warte, Leo, - wer zuletzt lacht ...", sagte Nikolai mit
gepreßter Stimme.
Leo winkte mit einer arroganten Geste ab und ging hinaus.
Einen Moment hörten sie ihn noch in einem angrenzenden Schup-
pen rumoren, dann war Stille, und sie waren allein in dem
großen Atelier, das in erster Linie der perfekten Tarnung
diente.
"Weißt du eigentlich, was bei seinen sogenannten Funktref-
fen in der Heide geschieht?" fragte Nikolai.
Lydia setzte sich in einen Schaukelstuhl, überlegte kurz
und sagte: "Leo hat mir das, als wir uns noch einigermaßen
verstanden haben, ganz genau erklärt. Mal sehen, was hängen-
geblieben ist. Also: ... der ganze Funkverkehr geht über ei-
nen russischen Nachrichtensatelliten. Leo übermittelt ihm
seine Nachrichten - mit geringster Sendeleistung und mit ei-
ner steil nach oben gerichteten Parabolantenne - als Morse-
zeichen in rasender Folge. Der Satellit speichert alles und
strahlt es über Rußland wieder ab. Umgekehrt geht's genauso."
"Kann er nicht eingepeilt werden?" fragte Nikolai skep-
tisch.
"Kaum. Die paar Milliwatt Leistung strahlt er, aus einer
tiefen Geländemulde, nur nach oben ab, und durch das Raffen
der Morsezeichen dauert so eine Sendung nur Sekunden."
"Faszinierend", sagte Nikolai. "Schleppt er die ganze Aus-
rüstung jedesmal in die Heide?"
"Du, das ist nicht viel", sagte Lydia. "Die Parabolantenne
ist zusammengeklappt als Regenschirm getarnt, und das Funk-
gerät ist im Farbenkasten."
Leo mußte das ganze Dorf durchqueren, und als er am Haus
des Dorfpolizisten, Harry Lagerbusch, vorbeikam, stand der
in seiner Haustür und sah ihm spöttisch lächelnd entgegen.
"Na, Herr Katzer, mal wieder etwas Leinwand bekleckern?"
fragte Lagerbusch überheblich.
"Kulturbanause", sagte Leo beleidigt und ging mit zielstre-
bigen Schritten an Harry Lagerbusch vorbei. Manchmal hatte
er den Verdacht, daß Lagerbusch mehr über seine wahre Tätig-
keit wußte. Doch dann hätte der längst irgendwie reagieren
müssen; er schob diesen unangenehmen Gedanken beiseite. Was
Lydia und Nikolai wohl über ihn redeten? Nur gut, daß alle
Meldungen, von und zur Zentrale in Rußland, durch seine Hän-
de gingen. Nikolai wäre imstande, sich in Moskau über ihn zu
beschweren, wenn er direkten Kontakt hätte. Wenn er hätte!
Leo stieß sein meckerndes Lachen aus. Er hatte das Dorf weit
hinter sich gelassen, und jetzt, als er sich unbeobachtet
fühlte, war sein Gesicht tückisch und verschlagen.
Dann war er am Ziel. Vorsichtig ging er den steilen Hang
in die Mulde hinunter.
Er spannte die Parabolantenne auf, und spießte sie, mit
der Öffnung nach oben, in den lockeren Heideboden. Das Lat-
tenbündel - die Staffelei - entpuppte sich als leichter
Klapptisch, auf den er die kleine Funkanlage stellte. Leo
schaltete die Geräte ein und sah in die Umlaufzeitentabelle:
noch drei Minuten!
Da ... ganz leise wurden Morsezeichen hörbar: die Kennung
des Satelliten. Immer klarer und lauter wurden die Signale.
Dann sendete Leo seine Kennung nach oben: L E O. Gleichzeitig
schaltete er einen Recorder auf Aufnahme. Die Übertragung
des Satelliten dauerte vier Sekunden, und es war nur ein Zir-
pen zu hören. Erst zu Hause würde Leo die Aufnahme verlang-
samt wiedergeben, und dann würde sie auch verständlich sein.
Er baute alles ab.
Auf dem Rückweg hatte er um das Haus des Dorfpolizisten ei-
nen großen Bogen gemacht, darum kam er jetzt von Norden auf
sein Grundstück, Lydia und Nikolai konnten ihn nicht kommen
sehen. Er ging leise in den kleinen Schuppen, setzte die
Kopfhörer auf und begann die Übermittlungen aus Moskau abzu-
hören.
Die erste Nachricht war an ihn gerichtet und lautete: "Mit-
teilungen sofort übergeben und Erledigung beim nächsten Sa-
tellitenumlauf mit dem Signal L 7 F quittieren!" Er lauschte
weiter, war neugierig, was die Mitteilungen an Lydia und Ni-
kolai enthielten. "Verdammt", knirschte er. "Mit Sondercode
verschlüsselt!" Das konnten nur die beiden selbst entschlüs-
seln. Na, denen würde er schon beikommen. Er machte Kopien
und ging hinüber ins Atelier, wo sie auf ihn warteten.
"Hier!" Er reichte ihnen die Kassetten. "Post für euch ...
was steht denn drin?" In seine Augen trat wieder das tük-
kische Glitzern.
Lydia nahm Recorder und Kopfhörer, setzte sich an einen
Tisch und hörte die Nachricht ab. Sie schrieb eifrig in ihr
Notizbuch. Dann sah sie versonnen zur Decke. "Lös dich mal
von der Hoffnung, daß wir dir etwas vorlesen können", sagte
sie trocken. Ein feines Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.
"Mütterchen Rußland ist ganz schön schlau. Nikolai und ich
können erst morgen über Kurzwelle den Code für unsere Nach-
richten empfangen. - Aber für dich waren sie ja auch nicht
gedacht."
Leo sah sie sprachlos an. Sein Gesicht war zur Maske er-
starrt, der Mund leicht geöffnet.
Nikoali gab ihm den Rest: "Mein Geld!" sagte er mit unge-
wohnt scharfer Stimme und hielt Leo seine geöffnete Hand ent-
gegen.
Leo's Lippen zitterten, die Augen traten ihm aus dem Kopf.
Ungläubig sah er von einem zum andern. Doch dann veränderte
Entschlossenheit sein Gesicht, ließ es zu einer dämonischen
Fratze werden. Außer sich vor Wut griff er unter seinen flek-
kigen, weißen Malerkittel, zog eine schallgedämpfte Pistole
und richtete die Mündung auf Nikolai.
"Schluß jetzt!" zischte er und schwenkte die Killerwaffe
zu Lydia, die entsetzt beide Hände auf den Mund preßte.
"Raus! ... Beide! ... Ich will euch vorläufig nicht mehr se-
hen. Und du ...", er richtete den Lauf wieder auf Nikolai,
" ... du arbeitest erst mal wieder, bis du Geld von mir ver-
langst." Leo war wieder ganz der Alte, nur der Nachdruck mit
der Profi-Pistole war neu. "Raus! Sofort!" wiederholte er
schäumend.
Ganz langsam, Schritt für Schritt, ging Nikolai rückwärts
zur Tür, die Augen auf Leo gerichtet. In der Tür stieß er
auf die erstarrte Lydia, die er mit seinem Rücken hinaus-
drängte. Dann waren beide draußen, das Gewesene kam ihnen un-
wirklich vor.
Leo lüftete vorsichtig einen der gelblichen Fenstervor-
hänge und sah ihnen mit brennenden Augen nach, und als er
merkte, daß sie sich tatsächlich entfernten, lachte er
selbstgefällig vor sich hin. Er sicherte die Pistole und
steckte sie wieder ein. Als er auf die Uhr sah, stellte er
erschrocken fest, daß es höchste Zeit wurde, wieder eine Ver-
bindung zum Satelliten herzustellen und die Quittung L 7 F
zu senden. Er machte sich wieder auf den Weg in die Heide.
Wieder wurde das Satellitensignal langsam lauter und deut-
licher. Als es seinen Optimalwert erreicht hatte, gab Leo
das Quittungssignal L 7 F. Was er nicht wußte: Seit Jahren
lag im Boden, unter seinen Füßen verborgen, eine Funkempfangs-
anlage, die nur auf das Signal L 7 F wartete.
Jetzt wurde der Zündstrom auf die kombinierte TNT-Napalm-
Ladung durchgeschaltet. - Es blieb nichts übrig.
Lydia und Nikolai empfingen am nächsten Tag den notwendi-
gen Code über einen Agentensender. Sie entschlüsselten ihre
Nachrichten: Leo ist nicht mehr da. Ihr Kontaktmann ist jetzt
Harry Lagerbusch, der Polizist von Salzbach.
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